Archiv für die Kategorie ‘Newskieker’


10 Jahre h plus p

Unglaublich! 10 Jahre! Seit dem 1.1.2002 sind wir als h plus p werbeagentur für Sie da. Wir haben die Wahl der ersten Bundeskanzlerin und des ersten afro-amerikanischen US-Präsidenten erlebt. Wir sind nicht nur älter als YouTube und Facebook, wir sind älter als MySpace! Erinnert man sich an solche konkreten Ereignisse, kommen einem 10 Jahre unglaublich lang vor. Gefühlt, vergingen die Jahre jedoch wie ein Wimpernschlag. Das liegt vor allem an Ihnen, unseren Kunden, Agenturpartnern, Lieferanten und natürlich unseren Mitarbeitern. Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bei Ihnen und Euch allen bedanken. Für die tollen Herausforderungen und Projekte, die wir zusammen meistern durften, die unzähligen, lustigen und produktiven Telefonate, Mails und Meetings, den Ansporn, Ihr Vertrauen und – nicht zuletzt – Ihre Treue. Die letzten 10 Jahre haben unglaublichen Spaß gemacht und wir freuen uns auf die ereignisreichen, vor uns liegenden Jahre. Jetzt aber erst mal viel Spaß mit der Jubiläumsausgabe unseres News Kiekers!

Vielen Dank und herzliche Grüße
Ariane Heinz, Kay Pingel und die h plus p werbeagentur


hp plus?

Heißen Sie zufällig Kottelbaur, Brajkoczinsky oder Poktakopadopolous? Dann kennen Sie das Problem sicher. Jeder neue Brieffräger liest beim Übergeben der Post unsicher über die Empfängerzeile und bringt dann doch nur eine verkrüppelte Version Ihres Namens hervorgestottert. Bei allem Respekt und mit Verlaub: Das ist auch kein Wunder. Aber warum tun sich die Menschen so schwer mit dem Namen h plus p?

Warum sagen sie plus werbeagentur oder h plus oder nur werbeagentur? Nach zehn Jahren scheinen wir die Lösung gefunden zu haben. Okay, wir haben auch jetzt erst nachgeschaut. Die Antwort: Es liegt daran, wie viel jemand liest! Dabei muss man zur Ehrenrettung unserer Briefträger sagen, dass nicht etwa die Lesemuffel Probleme mit dem Namen haben. Je geübter ein Leser lst, desto eher stolpert er bei unserem Namen. Das liegt vermeintlich daran, dass “h” und “p” ohne direkte Verbindung zu dem mittleren Wort stehen.

Geübte Leser nehmen Wörter nicht Buchstabe für Buchstabe auf. Sie springen in so genannten Sakkaden über die Zeilen. Dabei bewegen sich die Augen nicht linear über das Papier, sondenn hüpfen vor und zurück. Das liegt daran, dass das Auge nur scharf sieht, wenn es still steht. Da die Unterscheidung von Buchstaben recht schwierig ist, sehen wir Buchstaben zudem nur im Sehzentrum scharf. Wir können daher pro Fixation (der Augenblick oder Haltepunkt) jeweils nur circa vier Buchstaben erfassen. Die Abstände zwischen den Fixationen sind bei geübten Lesern teilweise jedoch doppelt so groß. Einige Wortpartien können rein physiologisch also nicht erfasst werden. Diese Lücke füllt unser Gehirn aufgrund der Leseerwartung. So vermutet ein geübter Leser beispielsweise hinter einem “sc” ein “h” und sogar hinter “Oberlandes Ge” ein “richt”. Unser Gehirn spielt beim Lesen sozusagen Glücksrad. Es gewichtet die Wahrscheinlichkeit für ein Wort aufgrund des Kontextes und der allgemeinen Leseerfahrung. Dabei überspringen wir besonders gern Funktionswörter wie Konjunktionen und Artikel. 20 % aller Wörter und ganze 60 % der Artikel, Präpositionen und Konjunktionen eines Textes werden nicht gelesen, sondern geraten. Wir gliedern geschriebene Zeilen eher so, als wenn wir ein Bild betrachten. Was nicht ins Schema passt, kann dabei leicht übersehen werden, was sehr gut dazu passen würde, wird manchnal dazugedichtet. Lesen ist somit mehr als die Wiederholung von geschriebenen Texten, es ist ein aktiver Prozess. Ein Vorgang, dem schon mal ein vorangestelltes h oder ein angefügtes p zum Opfer fallen können.

Es muss also kein komplizierter, unaussqrechlicher Name sein, um den Leser zu verwirren. Es reicht eine allgemein ungewöhnliche Kombination wie h plus p werbeagentur GmbH, um geübten Postboten das Lesen schwer zu machen.

P.S.: In diesem Text haben wir übrigens fünf Fehler versteckt. Sind Sie darüber gestolpert? Nein? Jetzt wissen Sie, warum.


Der Euro


Zum 10-Jährigen stellen wir in dieser Ausgabe ein Produkt vor, das am selben Tag Geburtstag hat wie h plus p – den Euro. Er ist zwar nicht ganz so beliebt, aber doch ein Klassiker. Oder hätten Sie gedacht, dass Ihnen erst seit so kurzer Zeit die neuen Scheine aus der Tasche gezogen werden? Außer von uns natürlich! Hier eine kurze Geschichte unseres Geldes:

1997 wurde das Euro-Zeichen von der Europäischen Kommission als eines der wenigen Währungssymbole überhaupt eingeführt. Anfang 1996 wurde ein Logo für Informationskampagnen gesucht. Im Zuge des Wettbewerbs entstand die Idee, dieses Logo auch als Währungssymbol einzuführen. Es basiert auf einem Entwurf des ehemaligen Chefgrafikers der Europäischen Gemeinschaft (EG), Arthur Eisenmenger. Es erinnert an den griechischen Buchstaben Epsilon (ε) und damit an das antike Europa. Die zwei geraden Striche stehen für die Stabilität des Euros und des europäischen Wirtschaftsraums.

Die Eurobanknoten wurden nach einem EU-weiten Wettbewerb vom Österreicher Robert Kalina gestaltet. Die Scheine zeigen verschiedene Zeitalter und Baustile in Europa. Auf den Vorderseiten finden sich jeweils Fenster, auf den Rückseiten Brücken. Dabei sind keine realen Bauwerke abgebildet.

Am 1. Januar 2002 wurde der Euro erstmals als Bargeld eingeführt. Er ist die fünfte Deutsche Währung nach der Goldmark, der Rentenmark (später Reichsmark), der DM und der Mark der DDR. 2002 wurde er in der Version “Teuro” prompt zum “Wort des Jahres” gewählt. Der Begriff war jedoch verunglimpfend, weil der Euro statistisch keineswegs zu einer Geldentwertung geführt hat. Dieser Effekt war rein subjektiv. Objektive Zahlenwerke wiesen nach, dass die Inflation nach der Euroeinführung in Deutschland sogar zurückging! Nur Lebensmittel und ähnliche Güter des täglichen Bedarfs wurden teurer und verfälschten so den Eindruck. Es war also nur ein großes Missverständnis. Heute könnte man fast darüber lachen, oder? Ha … Ha …

Ebenfalls 2002 erhielt der Euro auch den begehrten Internationalen Karlspreis zu Aachen, da er “wie kein anderer Integrationsschritt zuvor die Identifikation mit Europa befördert und damit einen entscheidenden, epochemachenden Beitrag zum Zusammenwachsen der Völkerfamilie leistet”.

Bis 2005 vermisste die Bundesbank immer noch DM-Noten im Wert von 3,94 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich vermutlich jedoch größtenteils um verloren gegangenes oder zerstörtes Geld. Wir vermissen übrigens noch Geldnoten im Wert von 25 Mio. Euro. Nur falls jemand darüber gestolpert sein sollte …

2006 wurde der Euro zur führenden internationalen Bargeldwährung. Damals gab es Eurobanknoten im Wert von 592 Milliarden Euro und damit mehr als die 579 Milliarden US-Dollar-Banknoten im Umlauf.

Ende 2007 ergab eine Studie der Dresdner Bank im Auftrag der Forschungsgruppe Wahlen ein Absinken der Euroakzeptanz der Deutschen auf 36 % gegenüber 43 % im Jahr 2004. Aktuelle Zahlen gibt es hierzu lieber nicht.

Im ersten Halbjahr 2010 wurden europaweit rund 387.000 falsche Eurobanknoten (im Vergleich zu 13,2 Milliarden echten) aus dem Verkehr gezogen.

Heute … sprechen wir aus Respekt vor dem Geburtstagskind nicht über seine gegenwärtige Situation. Das wäre nicht nett.


Klicker oder Drücker?

Kurzbefehle machen das Büroleben effizienter. Wenn man es schafft, die süße Maus einfach mal rechts liegen zu lassen … und wenn man die Befehle kennt. Hier eine Auswahl der wichtigsten Kombinationen.

Kurzbefehle mit der Windows
Öffnet den Explorer: Windowstaste + e
Minimiert alle Fenster (Desktop-Ansicht): Windowstaste + d
Öffnet die Suche: Windowstaste + f


Jubiläum …

… ist nicht mehr bloß ein durch 25 teilbarer Firmengeburtstag. Seit der Novelle des UWG im Dezember 2008 sind alle Beschränkungen für Jubiläumsverkäufe gefallen. Es können jetzt also auch das 72., das 24. oder das 10. Jubiläum mit Preisnachlässen gefeiert werden, ohne gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb zu verstoßen. Es können sogar das Dienstjubiläum und der Geburtstag des Inhabers oder einer einzelnen Filiale einer Firma gefeiert werden. Das neue UWG lebe hoch … hoch … hoch!


Wohntest Du noch …?

2002 fand man diesen Spot super lustig. Heute … auch.